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Bonobos: Die Unbekannten aus dem Kongo

Bonobos gelten neben den Schimpansen als die engsten Verwandten des Menschen. Sie sind jedoch bis heute die am wenigsten erforschten Großen Menschenaffen. Der weltweit einzige, natürliche Lebensraum der Bonobos liegt in einem schwer zugänglichen Gebiet in der Demokratischen Republik Kongo.

Bonobos sind bedroht

Die Zerstörung des Lebensraums und vor allem die ungebremste Wilderei zur Gewinnung von Wildfleisch (bushmeat) bedrohen das Überleben der Art. Auch Bonobofleisch wird nicht nur lokal von Einheimischen und Holzfällern verzehrt, sondern gelangt über ein organisiertes Netzwerk bis nach Kinshasa und andere große Städte, wo eine starke Nachfrage nach Buschfleisch besteht. Selbst im einzigen Schutzgebiet für Bonobos, dem Salonga-Nationalpark, sind die Tiere kaum vor gut organisierten Wildererbanden geschützt.

Das macht der WWF zum Schutz der Bonobos

Der WWF ist seit den 1970er Jahren in der Demokratischen Republik Kongo aktiv. Durch den Bürgerkrieg musste das direkte Engagement jedoch immer wieder unterbrochen werden. Seit der Befriedung des Landes hat der WWF seine Arbeit erneut aufgenommen. Neben wissenschaftlicher Feldarbeit unterstützt der WWF die Ausweisung neuer Schutzgebiete und engagiert sich in der Aus- und Weiterbildung des Schutzgebietspersonals.

HELFEN SIE DEN BONOBOS

Ihre Spende hilft, die Wilderei einzudämmen und den Lebensraum der Bonobos zu bewahren.

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