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Können die letzten 3200 Tiger überleben?

Indochinesischer Tiger © Kabir Bakie / WWF
Indochinesischer Tiger © Kabir Bakie / WWF

100.000 Tiger beherrschten noch vor hundert Jahren die asiatischen Wälder. Doch der Mensch macht gnadenlos Jagd auf sie und zerstört ihren Lebensraum. Aktuelle Zählungen haben uns alarmiert: Nur noch 3200 Tiger streifen durch die Wälder Asiens! Wir haben uns ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Die Zahl der Tiger soll sich verdoppeln - bis 2022.

Das bedroht den Tiger

Raubbau: Der majestätische Amur-Tiger droht ein Opfer der menschlichen Gier nach Holz zu werden. Zwar haben sich seine Bestände seit den 1940er Jahren von wenigen Dutzend auf 450 bis 500 Tiere erholt, doch das Amur-Gebiet im Osten Russlands ist massiv in Gefahr!

 

Wilderei: Noch immer werden Tiger auch gewildert! Deshalb ist der Bestand des Indochinesischen Tigers trotz geeigneter Lebensräume drastisch zurückgegangen. Nur noch etwa 350 Tiere sind übrig. Dabei ist es auch in Kambodscha, Laos und Vietnam verboten, Tiger zu jagen. Doch in allen drei Staaten wird die Wilderei nicht streng geahndet. Täter kommen mit kleinen Strafen davon oder werden erst gar nicht verfolgt.

Waldvernichtung:
Zum Beispiel der Sumatra-Tiger. Sein Wald weicht in rasender Geschwindigkeit Ölpalmen-Monokulturen und Plantagen für die Papierindustrie. In den vergangenen 25 Jahren sind alleine im zentralen Teil Sumatras 65 Prozent Waldfläche verloren gegangen.

Initiative Transparente Zivilgesellschaft
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Hinweis: Überschüssige Spendenerträge werden in anderen dringenden WWF-Projekten eingesetzt.