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Stopp die Plastikflut! SOS aus den Tiefen des Meeres

Vermüllung auf Phu Quoc © GettyImages

Die tropische Insel Phu Quoc war einmal ein Geheimtipp. Einsame, schmale Sandstrände, Palmen und dichter Dschungel. Doch heute kommen die Touristen massenhaft. Und mit ihnen eine schier unvorstellbare Plastikflut. Tüten, Becher, Kanister, Strohhalme, Essensboxen. Fast alles ist hier aus Plastik. Circa 160 Tonnen Abfall fallen inzwischen täglich an. Und es gibt keine auch nur annähernd funktionierende Müllentsorgung. In Flüssen, Kanälen und im Meer schwimmt - vor allem - Plastikmüll. Die gigantische Müllflut, die Millionen Touristen seit einigen Jahren auf der Insel hinterlassen, verdreckt das äußerst sensible, artenreiche Ökosystem im südchinesischen Meer. Die vom Aussterben bedrohten Seekühe sind in Gefahr, ebenso Meeresschildkröten, Kraken, Seepferdchen und zahlreiche tropische Fischarten.

Die Touristenmassen zerstören, was sie lieben

Das sensible Meeres-Ökosystem vor Phu Quoc muss schnell und vor allem nachhaltig vom Plastikmüll befreit werden. Bei regelmäßigen Säuberungsaktionen, wird der inzwischen überall herumschwimmende Müll geborgen. Und es braucht funktionierende Entsorgungswege. Bis 2021 will der WWF zusammen mit lokalen Partnern neue Methoden für die Abfallverwertung entwickeln. Entscheidend für den Erfolg ist aber, dass alle - Touristen und Einheimische – ihre Konsumgewohnheiten drastisch verändern und Einweg-Plastik rigoros vermeiden.

Circa 160 Tonnen Abfall fallen inzwischen täglich an. Die zwei Mülldeponien der Insel sind hoffnungslos überfüllt.

Initiative Transparente Zivilgesellschaft
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Hinweis: Überschüssige Spendenerträge werden in anderen dringenden WWF-Projekten eingesetzt.