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Stopp die Plastikflut! Ein Müllprojekt für den Mekong

Schwimmender Markt auf dem Mekong © GettyImages

An manchen Tagen gleichen die Ufer des Mekong-Flusses einer gigantischen, stinkenden Müllkippe: Kaputte Eimer, leere Shampooflaschen, Cremedosen, Folien, Plastikbesteck, Strohhalme, Plastiktüten, Kartons und unzählige Take-Away-Boxen aus Kunststoff. Vietnam ist an vierter Stelle der Länder, von denen der meiste Plastikmüll in die Meere gelangt.

Der Grund: Weil nur ein geringer Teil (ca. 15 Prozent) des Plastikmülls sortiert und recycelt wird, gelangt das Gros auf Deponien oder in die Landschaft. Während der Regenzeit zwischen Juni und Dezember ist ein Großteil des riesigen, weit verzweigten Mekong-Deltas wochenlang überflutet. Die Wassermassen spülen Tag für Tag tonnenweise Müll ins Meer.

Das Problem an der Wurzel stoppen: durch Mülltrennung

Der WWF konzentriert seine Aktivitäten darauf, den Eintrag von Plastikmüll an seiner Quelle zu stoppen. Zusammen mit den örtlichen Umweltbehörden baut der WWF im Distrikt Than Hoa in der Provinz Long An im nördlichen Bereich des Mekong-Deltas jetzt ein Recycling-System auf. Und das funktioniert nur, wenn alle Einwohner überzeugt werden und aktiv mitmachen. Durch verständliche Informationen und intensive Aufklärung, auch an Schulen. Nur wer das gigantische Müllproblem als globale und persönliche Bedrohung erkennt, ist auch bereit, sich umzustellen.

Initiative Transparente Zivilgesellschaft
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Hinweis: Überschüssige Spendenerträge werden in anderen dringenden WWF-Projekten eingesetzt.