Content Section

Rentiere in Russland akut bedroht

Rentiere © I. Kobilyakow
Rentiere © I. Kobilyakow

Eine der letzten großen Populationen wilder Rentiere ist zur Zielscheibe von Wilderern geworden. In der Region Taimyr im Norden Russlands werden jährlich ca. 80.000-100.000 Tiere getötet. Ranger finden immer wieder wahre Schlachtfelder vor. Die Rentierherden sind stark bedroht und der WWF Russland benötigt unsere Hilfe. Die Tiere werden vor allem aus zwei Gründen gewildert. Die jungen, gut durchbluteten Geweihe sind in der Traditionellen Chinesischen Medizin begehrt. Den Rentieren werden oft bei lebendigem Leib die Geweihe abgeschnitten. Sie verenden qualvoll. Außerdem gelten die Zungen in asiatischen Ländern als Delikatesse.

Die wilden Herden spielen eine wichtige Rolle für das Ökosystem der Tundra. Sie wandern enorme Strecken zu den Weiden. Während dieser Zeit sammeln sich viele tausend Rentiere, um gemeinsam die Wanderung anzutreten. Die riesigen Herden sind das Ziel der Wilderer. Deshalb benötigen der WWF Russland und die staatlichen Ranger dringend unsere Unterstützung, um die Rentiere jetzt und in Zukunft zu schützen.

Es mangelt an ausreichend Wildhütern, an Ausrüstung und an Wissen über die Rentiere, um sie in Zeiten des Klimawandels wirksam zu schützen. Mehr Herden müssen besendert werden und die Ranger in Taimyr brauchen dringend weitere Fahrzeuge, Boote, Senderhalsbänder und andere Ausrüstung, um für die kommende Jagdsaison der Wilderer gewappnet zu sein.

Initiative Transparente Zivilgesellschaft
Das Fundraising des WWF ist vom TÜV zertifiziert

Hinweis: Überschüssige Spendenerträge werden in anderen dringenden WWF-Projekten eingesetzt.