Content Section

Schluss mit Geisternetzen!

Geisternetz in der Greifswalder Oie © Christian Howe
Geisternetz in der Greifswalder Oie © Christian Howe

Geisternetze sind herrenlos umhertreibende Stell- und Schleppnetze, die sich von Fangschiffen losgerissen haben. Geisternetze können jahrelang ohne Kontrolle weiterfischen und werden so zur Todesfalle für Meeressäuger, Seevögel und Fische. Mit diesem Projekt sagen wir den Geisternetzen in den deutschen Ostseegewässern den Kampf an. 

Gefahr für die Unterwasserwelt

  • fast ein Zehntel des weltweiten Meeresmülls besteht aus Geisternetzen (FAO 2009)
  • global stammen 11 Prozent des Meeresmülls aus der Fischerei, an der Meeresoberfläche nur 4 Prozent, am Meeresboden 23 Prozent und in der Wassersäule – fatal für alle schwimmenden Meereslebewesen – 27 Prozent, ein Großteil davon ist Plastik (AWI Litterbase 2018)
  • in die Ostsee gelangen jährlich schätzungsweise ca. 5.500 bis 10.000 herrenlose Stellnetzteile (WWF Polen 2011, pp. 9-10)
  • verlorene Netze verrotten am Meeresgrund erst nach 400 bis 600 Jahren (Thompson et al. 2004)

Mit Ihrer Hilfe räumen wir die Ostsee auf!

Zusammen mit speziell geschulten Fischkutterbesatzungen und Tauchprofis sammeln wir die am Meeresboden und an Wracks verfangenen Netze ein und entsorgen sie. Gemeinsam mit seinen Partnern sucht der WWF außerdem nach Wegen, altes Netzmaterial dem Recycling und damit dem Wertstoffkreislauf wieder zuzuführen.

Initiative Transparente Zivilgesellschaft
Das Fundraising des WWF ist vom TÜV zertifiziert

Hinweis: Überschüssige Spendenerträge werden in anderen dringenden WWF-Projekten eingesetzt.