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Update Klimaschutz-Petition

Am Rande der Weltklimakonferenz haben wir Bundesumweltministerin Svenja Schulze die 360.000 Unterschriften überreicht und sie aufgefordert, das Motto der Konferenz auch zuhause umzusetzen: Zeit zu handeln! © David Tong / WWF Neuseeland
Am Rande der Weltklimakonferenz haben wir Bundesumweltministerin Svenja Schulze die 360.000 Unterschriften überreicht und sie aufgefordert, das Motto der Konferenz auch zuhause umzusetzen: Zeit zu handeln!  ©  David Tong / WWF Neuseeland

Danke! 360.000 Stimmen für die ZukunftKlimaschutz jetzt!

Die Bundesregierung hat beim Klimaschutz versagt. An dem Tag, an dem in Deutschland 1,4 Millionen Menschen jeden Alters beim Klimastreik auf sie Straßen gegangen sind, hat sie ihr "Klimaschutzpaket" vorgelegt. Klimapäckchen würde es eher treffen. Neben dem Klimaschutz-Rahmengesetz fehlt es an wirksamer Substanz. Wir haben jetzt ein Klimaschutzgesetz – aber noch keinen Klimaschutz. Das reicht bei weitem nicht, um die globale Erderhitzung auf 1,5 Grad zu begrenzen. 

 

Fast 360.000 Menschen habe daraufhin in kurzer Zeit unseren Online-Appell „Klimaschutz jetzt“ unterzeichnet und die Regierung zum Nachbessern dieses Päckchens aufgefordert. Da sie dies bisher nicht getan hat, haben am 20.09. erneut Hunderttausende Menschen in mehr als 500 Orten in Deutschland protestiert. „Klimaschutz jetzt und für alle“ haben wir gefordert. Für ein Klimapaket, das sozial und wirksam ist. Die Bundesregierung scheint die Klimaschutzbewegung aktuell noch weitestgehend aussitzen zu wollen. Am Beispiel des katastrophalen Entwurfs für ein Kohleausstiegsgesetz haben wir aber gesehen, dass Änderungen und Nachbesserungen möglich sind. Dafür müssen wir aber laut bleiben. Vielen Dank an alle, die unterzeichnet haben, die uns mit Spenden unterstützen, die mit uns auf die Straßen gehen und für den Klimaschutz aktiv sind.

Der WWF Deutschland hat diese Online-Aktion am 20. September gemeinsam mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Campact, Greenpeace, dem Umweltinstitut München und vielen anderen Vereinen und Verbänden gestartet. Sie ist eine Reaktion auf das Ergebnis des Klimakabinetts der Bundesregierung. Wir hatten mehr erwartet.