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Stand: 06.04.2018

Die Tüpfelbeutelmarder sind zurück

Eine Tüpfelbeutelmarder-Familie (Mutter & zwei Junge) © Madeleine Smitham / WWF-Australien
Eine Tüpfelbeutelmarder-Familie (Mutter & zwei Junge)

Der Tüpfelbeutelmarder lebte Millionen von Jahren in Australien. Auf dem australischen Festland starb er jedoch vor circa 50 Jahren aus. Doch jetzt ist er zurück – with a little help des WWF Australien.

 

In Tasmanien hatten die Tüpfelbeutelmarder überlebt. Der WWF Australien arbeitete dort gemeinsam mit anderen Partnern seit Jahren daran Tüpfelbeutelmarder zu züchten, um sie auch wieder auf dem Festland anzusiedeln. Mitte März war es soweit: Die ersten 20 Tüpfelbeutelmarder wurden in einem Nationalpark im Südosten Australiens ausgewildert.

 

Tüpfelbeutelmarder sind etwa so groß wie eine kleine Hauskatze. Man erkennt sie sofort an ihrem buschigen Schwanz, der spitzen Schnauze und natürlich den weißen Punkten. Man muss aber leider ziemlich viel  Glück haben einen zu sehen: Tüpfelbeutelmarder sind nachtaktive Einzelgänger. Den Tag verbringen sie am liebsten unter Felsen, umgestürzten Bäumen oder in unterirdischen Höhlen. 

 

Streberwissen: Tüpfelbeutelmarder gibt es in zwei Farben: in Hellbraun oder in Dunkel. Sieht unterschiedlich aus, ist aber exakt die gleiche Spezies. In einem Wurf treten beide Farben gemeinsam auf. Man glaubt, dass diese Farbvariationen eine evolutionäre Anpassung darstellt, um die Überlebenschancen zu erhöhen.

 

 

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