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Stand: 20.02.2018

Elefanten weinen leise

Die letzten Elefanten Myanmars mussten in den vergangenen Jahrzehnten viel Leid ertragen. © Julia Thiemann / WWF
Die letzten Elefanten Myanmars mussten in den vergangenen Jahrzehnten viel Leid ertragen. © Julia Thiemann / WWF

Es sind die letzten wilden Elefanten von Myanmar. Weniger als 2000 Tiere leben noch hier. Elefantenbullen mit Stoßzähnen werden für Elfenbein gewildert - und ihr Lebensräume zerstört. Myanmar ist laut UN-Entwaldungsbericht das Land mit der dritthöchsten Entwaldungsrate. 546.000 Hektar Wald werden jedes Jahr abgeholzt – eine Fläche mehr als doppelt so groß wie das Saarland.

 

Dazu kommt eine neue Bedrohung. Jetzt werden auch Weibchen und sogar Kälber getötet - für ihre Haut. Elefantenhaut wird zerrieben und mit Öl vermischt als Creme verkauft. Das soll gegen trockene Haut und Ekzeme helfen. Eine Wirkung ist aber nicht nachgewiesen.

 

Streberwissen: Elefanten sind nicht überall „Dickhäuter“. An den Ohren, den Augen und an Bauch und Brust ist die Haut papierdünn. Trotz ihrer Dicke ist die Haut von Elefanten sehr empfindlich. Ein Elefant bemerkt jede Fliege, die auf seiner Haut landet.

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