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The Insect Concerto

Mit Musik gegen das Insektensterben

Eine gespenstische Stille legt sich über unsere Wälder und Wiesen. Denn die Zahl der Insekten geht dramatisch zurück. Neueste Studien aus Deutschland zeigen: 75 Prozent der fliegenden Insekten sind bereits verschwunden. Eine ökologische Katastrophe, gegen die wir gemeinsam protestieren müssen. Mit lauten Tönen. Mit leisen. Und mit ganz besonderen. Die Karajan Akademie der Berliner Philharmoniker gibt in 

Zusammenarbeit mit dem WWF das erste Konzert, bei dem Insekten gemeinsam mit einem Orchester musizieren. Alle Einnahmen aus dem Verkauf dieser einzigartigen Komposition fließen u.a. in WWF-Projekte zum Erhalt der Artenvielfalt und der Förderung nachhaltiger Landwirtschaft – einer Grundvoraussetzung für das Überleben der Insekten.

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Das "Insect Concerto" erinnert an die wichtige Rolle der Insekten

„Die Solisten in diesem Stück sind die Insekten“, sagt Gregor A. Mayrhofer, Komponist, Dirigent und Stipendiat der Karajan Akademie der Berliner Philharmoniker. Mit dem „Insect Concerto“ hat Mayrhofer das erste Stück geschrieben, das singende Insekten und klassische Musiker im Konzertsaal zusammen bringt. „Es ist wichtig, ein Gleichgewicht zu schaffen zwischen Menschen und Natur. Deshalb wollte ich die extrem unterschiedlichen Leben- und Klangwelten von Menschen und Insekten als musikalischen Dialog auf die Bühne bringen. Und die Basis für jeden Dialog ist es, einander zuzuhören.“ So konzertieren im Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin Menschen mit Insekten gemeinsam. „Um auf das Insektensterben aufmerksam zu machen“, sagt Mayrhofer, „geben wir denen einen Bühne, die das Thema betrifft. 

Den Insekten selbst mit ihrem besonderen Gesang und ihren speziellen Rhythmen“. So verweist das Zusammenspiel von Insekt und Mensch auch auf die wichtige Rolle, die Insekten für unsere Ökosysteme spielen. Insekten, die weltweit etwa drei Viertel der Biomasse auf unserem Planeten ausmachen, stehen am Anfang der Nahrungskette als Futter der Vögel und Bestäuber der Pflanzen. Von diesen wiederum ernähren sich Tiere und Menschen. Ironischerweise ist es gerade die Landwirtschaft, die das Insektensterben beschleunigt. Bienen, Schmetterlinge und Käfer leiden gleich mehrfach unter der gängigen Agrarpraxis: Falls sie nicht direkt durch Insektizide sterben, fehlen ihnen Lebensräume und vielfältige Nahrungsgrundlagen. Durch Pestizide werden die Wildkräuter, Gräser und Grünstreifen vernichtet.

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