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Stand: 08.02.2017

Jahresbericht 2015/16: Gemeinsam stark!

Zuwachs an Unterstützern und Einnahmen

Mehr als eine halbe Million Förderinnen und Förderer haben den WWF im vergangenen Geschäftsjahr unterstützt, rund 25.000 Menschen mehr als noch im Jahr zuvor. Die Gesamteinnahmen lagen damit ebenfalls über dem Vorjahreswert und stiegen um 1,4 Millionen auf 68,2 Millionen Euro. „Viele Menschen stärken dem WWF den Rücken und machen so möglich, dass er sich mit ganzer Kraft für den Erhalt unserer Umwelt einsetzen und die Waagschale hoffentlich zugunsten künftiger Generationen kippen kann“, sagt Eberhard Brandes, geschäftsführender Vorstand des WWF.

Pandas, Tiger, Buckelwale: Die Anstrengungen zeigen Erfolg

Es war ein symbolischer Moment: Der Große Panda – das Wappentier des WWF – ist nicht mehr vom Aussterben bedroht! Das verkündete die Internationalen Naturschutzunion (IUCN) auf ihrer Weltkonferenz in Honolulu 2016. Inzwischen gibt es wieder etwa 1860 Große Pandas in freier Wildbahn – noch lange nicht genug, aber die Einrichtung von Schutzgebieten und viele weitere Maßnahmen zahlen sich endlich aus. Ähnlich beachtliche Erfolge zeigen die Schutzbemühungen um die Buckelwale. Ihre Bestände haben sich soweit erholt, dass sie nicht mehr als gefährdet eingestuft werden. Und auch die wachsende Anzahl der Amur-Tiger in Russland gibt Anlass zur Freude. Fast ein Viertel des Tiger-Verbreitungsgebietes konnten der WWF und seine Partner hier unter Schutz stellen.

#NatureAlert: Gemeinsam können wir Großes bewegen

Auf der einen Seite stand der Plan der EU-Kommission, wichtige europäische Naturschutzgesetze zugunsten der Industrie aufzuweichen. Auf der anderen Seite stand die große Kampagne #NatureAlert: Im Schulterschluss mit anderen Organisationen mobilisierte der WWF über 500.000 Europäerinnen und Europäer – mit Erfolg! Die Reformpläne sind vom Tisch. „Politik und Wirtschaft haben den Naturschutz in Europa infrage gestellt – aber die Zivilgesellschaft hat dagegen gehalten“, so Eberhard Brandes. „Gemeinsam waren wir stark genug, um die bestehenden Richtlinien zu schützen.“ 

So muss es weitergehen

Während der Große Panda zu den Gewinnern des letzten Jahres gehört, zählt der Orang-Utan zu den Verlierern. Palmöl- und Kautschuk-Plantagen lassen den Menschenaffen immer weniger Lebensraum, Wilderer tun ihr Übriges. So hat sich der Bestand der Borneo-Orang-Utans in den letzten 40 Jahren mehr als halbiert. Weltweit richtet die Wilderei verheerende Schäden an der Natur an.

Der Mensch lebt weit über die Verhältnisse unseres Planeten. Und der Klimawandel bedroht die Erde mit katastrophalen Folgen, wenn wir ihn nicht begrenzen. Angesichts solcher Herausforderungen wächst die Bedeutung einer starken Zivilgesellschaft. „Wenn wir zusammenhalten und unermüdlich dafür eintreten, unsere Welt zu erhalten, können wir viel bewirken – trotz oder gerade wegen des großen Eigennutzes und der fehlenden Weitsicht, die wir aktuell in Politik und Wirtschaft beobachten“, sagt Brandes.

Initiative Transparente Zivilgesellschaft
Das Fundraising des WWF ist vom TÜV zertifiziert
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