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Stand: 09.12.2016

Iss, Kind, es ist kalt - Bild des Tages

Königspinguine © iStock / Getty Images
Königspinguine © iStock / Getty Images

Iss, Kind, es ist kalt

Wer in extremem Klima überleben will, der braucht besondere Strategien. Königspinguine setzen auf Essen. Sie fressen sich gewaltige Fettreserven an - und haben etliche Kilogramm Fisch im Magen, wenn sie ihren Partner bei Brut oder Kükenpflege ablösen.

 

Dabei nehmen die eleganten Schwimmer auch in Kauf sich an Land nur gemächlich bewegen zu können. Ganze 1,4 Kilometer pro Stunde können sie watscheln – wie gut, dass sie an Land so gut wie keine Feinde haben.

 

Besonders Wohlgenährten fällt das Laufen noch ein bisschen schwerer, wie Forscher der University of Roehampton herausgefunden haben. Sie untersuchten die Bewegungen von sichtlich pummeligen Pinguine der Kolonie Baie du Marin auf der Possession-Insel. Dicke Pinguine sind demnach insgesamt wackeliger auf den Beinen als schlanke Artgenossen und fallen öfter um als dünne – wer hätte das gedacht? 

 

Streberwissen: Das Wort Pinguin kommt wahrscheinlich vom lateinischen "pinguis". Das bedeutet so viel wie "fett" oder "wohlgenährt". Eine andere Theorie besagt, dass der Name vom walisischen "pen gwyn", also "weißer Kopf", abgeleitet wurde.

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