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Stand: 02.03.2017

Zwei pro Woche - Bild des Tages

Ein Ranger in Kenia © Greg Armfield / WWF
Ein Ranger in Kenia © Greg Armfield / WWF

Die Geschichte der getöteten Ranger

 

100 Ranger sterben jedes Jahr im Einsatz. Das sind zwei pro Woche. Zwei Leben, zwei Tragödien. Im letzten Monat starben acht Naturschützer in vier Ländern.

Ein junger Ranger wurde in Kenia bei einer Patrouille von Wilderern in einem Hinterhalt erschossen. Der Ranger hatte gerade erst seinen Abschluss auf der Kenya Wildlife Service Field Training School gemacht.

Drei Ranger starben in Virunga, als ihr Boot in einem Sturm kenterte. Alleine in Virunga starben 150 Ranger in den letzten zehn Jahren. Am 24. Januar starben zwei Angestellte des „African Parks Law Enforcement Team“ in der Zentralafrikanischen Republik bei einem Hubschrauberabsturz. Auch der Pilot wurde getötet. In Indien starb ein 28-jähriger Ranger im Bandipur-Nationalpark bei der Bekämpfung von vermutlich gelegten Waldbränden. Er hinterlässt eine Frau und ein drei Monate altes Baby.


Die Ranger sterben nicht nur an den Kugeln der Wilderer, sondern fallen auch den Gefahren ihrer Einsatzgebiete zum Opfer. Wir sind alle in der Pflicht, den Ranger mit der bestmöglichen Ausbildung und Ausrüstung zu versorgen – und notfalls auch die hinterbliebenen Familien zu versorgen.

 

Streberwissen:

Der erste Ranger der Welt kam nicht aus Afrika oder Asien, sondern aus den USA. Harry Yount nahm 1880 seine Arbeit im Yellowstone-Nationalpark auf. Dieser Park war acht Jahre zuvor als erster Nationalpark überhaupt gegründet worden. Die Aufgaben von „Rocky Mountains Harry“: Wilderei bekämpfen. 

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