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SOS fürs Meer: Nord- und Ostsee in Gefahr

20. März 2017

Dringender Appell an die Bundeskanzlerin

Kegelrobbe © Wild Wonders of Europe / Laurent Geslin / WWF
Kegelrobbe © Wild Wonders of Europe / Laurent Geslin / WWF

Berlin: Unter dem Druck der Ministerien für Landwirtschaft, Wirtschaft, Verkehr und Forschung hat das Bundesumweltministerium den verwässerten Schutzgebietsverordnungen in Nord- und Ostsee zugestimmt. Auch zukünftig soll in FFH- und Vogelschutzgebieten gefischt, Sand und Kies abgebaut und mit Schallkanonen der Meeresboden untersucht werden können. Gleichzeitig soll das novellierte Bundesnaturschutzgesetz den Ministerien ein Vetorecht bei zukünftigen Schutzmaßnahmen zusichern. Es droht der Ausverkauf von Nord- und Ostsee.

 

Die Umweltverbände appellieren an die Bundeskanzlerin: Setzen Sie Deutschlands guten Ruf im Meeresschutz nicht aufs Spiel. Verhindern Sie inhaltleere Verordnungen und sorgen Sie dafür, dass Arten und Lebensräume effektiv geschützt werden.

KONTAKT

Stephan Lutter

 

Meeresschutzexperte WWF Deutschland

Tel.: 040 / 530 200 322

stephan.lutter(at)wwf.de

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